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Ladoga II

Die Freude

Die nackten Daten allein versprechen schon in der Theorie gute Fahrleistungen, die Praxis vermag dieses Versprechen aber noch zu toppen. Wenn die bEva mit reinhaut, habe ich das Gefühl allem und jedem davonpaddeln zu können (was aber nicht stimmt, ein sportlich-rüstiger Herr mit einem Lettmann Streamliner toppte uns gleich beim ersten Ausflug recht locker, lobte dabei aber staunend die Performance dieses "huch, das ist ja ein Faltboot"es). Bei ruhender Vorderfrau konnte ich vollbeladen ohne allzu grosse Anstrengung mit den uns begleitenden Einern (Cooper und Khatsalano) mithalten.
Das Boot läßt sich durch die große Cockpitöffnung sehr gut beladen, nur beim Stauen im Bug ist etwas Verrenkung und Paddeleinsatz gefragt, hier wirkt eine kleine Umlenkrolle samt Seil und Karabiner Wunder! Natürlich kann der Ladoga ladungsmäßig nicht mit unserem RZ96 mithalten, was in der Praxis leider bedeutet, daß so mancher geliebter Ausrüstungsgegenstand den Weg alles Irdischen nehmen musste. Sogar unser altes Zelt, ein Exped Venus 3, mußte allein aus Platzgründen weichen.
Obwohl keine Diagonalstreben oder Verbundbordwände zum Einsatz kommen, ist das Boot trotz seiner Länge schön stabil und verwindet sich auch beladen in der Welle nur wenig. Das spricht für eine gute Konstruktion. 
Zusammengelegt verschwindet der Ladoga in nur einem Packsack von gerade einmal 110x40x25 cm. Diese Herstellerangabe stimmt im Prinzip. Falls es jemandem gelingen sollte, das Boot wieder in den Auslieferungszustand zu packen -bitte melde Dich! :-)
Aktualisierung: 11/06/2017
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